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Vienna International Centre

Vorreiter für nachhaltiges Gebäudemanagement 

Die IAKW-AG ist für rund 325.000 m² Fläche in den insgesamt 8 Gebäuden des Vienna International Centre (VIC) zuständig und sorgt dafür, dass insgesamt rund 4.000 MitarbeiterInnen der Vienna Based Organizations mit nachhaltigen Methoden ein optimales Raumklima haben. Das gelingt vor allem dank der unternehmenseigenen Energiezentrale, dem sogenannten „Übergabebauwerk“. Hier wird 100 % nachhaltiger Strom aufbereitet und an die Gebäudekomplexe als Strom und Kälte weitergeleitet.

In den letzten 5 Jahren investierte die IAKW-AG 2,5 Mio. Euro in hochmoderne, wasser- und luftgekühlte Kältesysteme: dadurch konnten die Stromkosten des VIC und des Austria Center Vienna um rund 200.000 Euro pro Jahr gesenkt werden. Innerhalb von 20 Jahren konnten die CO2-Emissionen dank grünem Strom, Fernwärme und hauseigener Kälteproduktion um 56 Prozent reduziert werden.  

Die notwendige Wärme für die Heizung stammt von Wien Energie. Die langjährige Partnerschaft, die pro Jahr rund 9.000 Tonnen CO2 spart, wurde 2014 mit einer eigenen Klimaschutzpartnerschaft zwischen den beiden Unternehmen besiegelt.

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Klima-Preis für Vienna International Centre

2016 wurde das VIC als ‚klimaneutral‘ durch das UN-Climate Secretariat ausgezeichnet. Damit ist in Wien der  erste Gebäudekomplex von vier UN-Headquarters, der diese Auszeichnung erhielt. Das Team der IAKW-AG hat damit einen ganz wesentlichen Beitrag zu den Gesamtmaßnahmen der Vienna Based Organizations in Hinblick auf die Erreichung der Klimaneutralität geleistet.

Entstehung und Geschichte

Die Errichtung des Vienna International Centre (VIC) geht auf das Abkommen zurück, das zwischen der Republik Österreich, der Internationalen Atomenergie–Behörde (IAEA) und der Organisation der Vereinten Nationen für industrielle Entwicklung (UNIDO) geschlossen wurde. Das Gebäude wurde den Organisationen für 99 Jahre zu einer symbolischen Miete von einem Schilling (7 Eurocents) pro Jahr übergeben. Die feierliche Eröffnung des Vienna International Centre und die Übergabe des Gebäudes an die dort ansässigen Organisationen fand am 23. August 1979 statt. 

Ein charakteristisches Gebäude mit Besonderheiten

Der VIC Gebäudekomplex auf dem Gelände des Donauparks wurde nach den Plänen des österreichischen Architekten Johann Staber umgesetzt und umfasst eine Fläche von 180.000 m². Diese Fläche hat exterritorialen Status, weswegen nicht das österreichische Recht, sondern ausschließlich internationales Recht zur Anwendung kommt. Das wirkt sich auch auf die Zutrittsrechte aus – nur Personen, die über einen sogenannten „Ground Pass“ verfügen, haben zum VIC Zutritt.

Das VIC verfügt über 4.500 Büros, neun Konferenzsäle und beherbergt mehr als 4.000 internationale Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus über 100 Ländern. Etwa ein Drittel davon sind österreichische Staatsbürger. Die vier Bürotürme in Form eines Ypsilons sind zwischen 48 und 120 Meter hoch. Zwischen dem Austria Center Vienna und dem Vienna International Centre gibt es auf drei Ebenen Übergänge, deren Türen – unter Einhaltung der strengen Sicherheitsbestimmungen der Vereinten Nationen – bei Bedarf geöffnet werden können. 

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Sicherheit als oberstes Gebot

Das Sicherheitsaufgebot rund um das Vienna International Centre und insbesondere an den Eingängen ist hoch. Die Sicherheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der ansässigen internationalen Organisationen  sowie der Anwohner rund um die UNO-City hat oberste Priorität. Daher werden zB alle einfahrenden Autos auf Sprengstoff untersucht. Zutritt erhält nur, wer eine entsprechende Genehmigung hat.

Um Sicherheit rund um die Uhr zu gewährleisten verfügt das Vienna International Centre über einen eigenen Sicherheitsapparat - die United Security and Safety Section (UNSSS), deren Beamte sozusagen alle "Grenzen" zu Österreich kontrollieren.

Darüber hinaus wurden in der Wiener Konvention und in diversen Amtssitzabkommen der rechtliche Status sowie die diplomatische Immunität des VIC (sowie aller Botschaften und Vertretungen) gesondert geregelt.

Major Repairs and Replacements Fund (MRRF)

Für die Erhaltung des ordnungsgemäßen Zustandes des als Bundesgebäude errichteten Vienna International Centre wurde ein gemeinsamer Fonds (Major Repairs and Replacements Fund) zur Finanzierung größerer Reparaturen und Erneuerungen eingerichtet. Die Beitragszahlungen erfolgen zu 50% von der Republik Österreich und zu 50% von den Vienna Based Organisations. Die offizielle Ernennung des Vertreters der Republik Österreich im MRRF Joint Committee zur Verwaltung des Fonds erfolgt durch den Bundespräsidenten. Derzeit wird die Republik Österreich durch die Vorständin Dr. Susanne Baumann-Söllner vertreten. Mehr Infos zu den Organisationen der Vereinten Nationen...

Führungen für Besucher

Im Rahmen einer Führung erfahren Besucherinnen und Besucher etwas über die Geschichte und Architektur des Gebäudes, der ansässigen Organisationen und deren Tätigkeitsbereiche. 

Montag - Freitag, 11:00 Uhr und 14:00 Uhr

Kontakt Visitors Service

Tel.: (+43-1) 26060-3328  
tours@unvienna.org
www.unis.unvienna.org