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Social Media in der Wissenschaftskommunikation

Medienprofi und Social Media Experte Armin Wolf (350.000 Twitter-Follower und 300.000 Facebook-Fans) erklärte österreichischen ProfessorInnen auf Einladung des Austria Center Vienna, wie sie die sozialen Medien zur Selbstpositionierung, Vernetzung und Kommunikation von wissenschaftlichen Erkenntnissen nutzen können. 

Summer Lounge des Ambassadors Club

Rund 50 ProfessorInnen, insbesondere aus dem medizinischen Bereich, folgten der Einladung von Dr. Susanne Baumann-Söllner, Direktorin des Austria Center Vienna, zur Summer Lounge des Ambassadors Club mit einem Vortrag von Dr. Armin Wolf zum Thema „Social Media in der Wissenschaftskommunikation“. Damit setzt das Team im Austria Center Vienna einen weiteren Schritt zur Unterstützung österreichischer ProfessorInnen bei der Bewerbung und Durchführung von großen internationalen Kongressen in Wien. „Wir bieten unseren ProfessorInnen, die in ihren jeweiligen internationalen wissenschaftlichen Gremien bestens vernetzt sind und damit über die nächsten Austragungsorte großer wissenschaftlicher Kongresse mitentscheiden, im Rahmen des „Ambassadors Club“ exklusive Vorträge und Vernetzungsmöglichkeiten mit anderen ProfessorInnen“, erklärt Baumann-Söllner. 



Die Grundregeln für erfolgreiche Social Media-Themen

„Besonders gut funktionieren Inhalte, die nützlich sind, unterhalten und von Dritten empfohlen werden“, so Armin Wolf über erfolgreiche Postings. „Für WissenschafterInnen ist vor allem der Ansatz, nützliche Inhalte zu veröffentlichen, vielversprechend, wobei es sicher nicht schadet, auch mal unterhaltsam zu sein.“ 

Informationen sollten so aufbereitet werden, dass neben dem Informationsgehalt auch gelacht bzw. geschmunzelt werden kann. Optimal ist, wenn Dritte den eigenen Beitrag empfehlen, da Empfehlungen immer glaubwürdiger sind als Werbung. Hier gilt das gleiche Prinzip wie z.B. bei Hotelbuchungen oder Kaufportalen. User folgen zu 78% Empfehlungen von Menschen, die ihnen bekannt sind, und zu 60% anonymen Online-Empfehlungen.

Interview mit Christian Mutschlechner und Prof. Dr. Siegfried Kasper

Christian Mutschlechner erzählte über  seine Erfahrung bei der Bewerbung von Kongressen und motivierte die Ambassadoren nicht gleich aufzugeben sondern auch einen zweiten oder dritten Anlauf zu nehmen.

Prof. Dr. Siegfried Kasper hat als erfolgreicher Professor schon viele Kongresse nach Wien gebracht. „Sich als Mediziner für einen Kongress im eigenen Land einzusetzen, macht man vor allem, weil es extrem wichtig für die Vernetzung mit den internationalen Kollegen ist, die Jungen fördert und das eigene Institut meilenweit nach Vorne bringt.“


Austria Center Vienna Ambassadors Club

Kongresse tragen entscheidend zur internationalen Reputation und Positionierung universitärer Einrichtungen bei und sind bedeutende Meilensteine in der Laufbahn der federführenden Professoren. Mit dem hochwertigen Ambassadoren-Programm spricht das Austria Center Vienna österreichische Top-WissenschafterInnen an, die im Rahmen ihrer Tätigkeit in internationalen wissenschaftlichen Verbänden Einfluss auf eine Destinationsentscheidung für zukünftige Kongresse haben. Ihnen wird Unterstützung bei der Bewerbung und exklusive Netzwerkmöglichkeiten mit hochkarätigen Vortragenden zu relevanten Themen rund um die Kongressorganisation geboten.

„Damit leisten wir als Austria Center Vienna einen Beitrag dazu, dass die österreichische Wissenschafts-Community noch mehr internationale Kongresse nach Wien holt“, so Dr. Susanne Baumann-Söllner, Direktorin des Austria Center Vienna.